Gateways und Bridges/Router

eröffnen eine Vielzahl neuer Verbindungsmöglichkeiten

 

Mit Bridges und Gateways können z. B. CAN- und CAN-FD-Systeme verbunden oder mit größerer räumlicher Ausdehnung realisiert werden, es können Geräte ohne CAN-Schnittstelle mit CAN verbunden werden oder es kann eine Kopplung unter Einsatz anderer Technologien durchgeführt werden, wie z. B. Bluetooth, Ethernet oder PROFINET.

Gateways und Bridges

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Erweitern Sie Ihr System 

Bridges und Gateways ermöglichen größere Systemausdehnungen und erhöhen die Zuverlässigkeit Ihres Systems.

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Cloud-Anbindung

Die MQTT-Cloud-Anbindung ermöglicht Fernüberwachung und Alarmierung (CAN@net NT).

HMS_web-icon_Finance

Kosten senken

Eine einfachere Verkabelung und eine Reduzierung der Kabellängen senkt die Kosten Ihres Systems.

HMS_web-icon_Drivers

Action Rules

Ausführung von Aktionen über Event-getriggerte Regeln (CAN@net NT & CANbridge NT).

HMS_web-icon_Interfaces

Datenmanipulation

Filter- und Konvertierungsfunktionen reduzieren die Netzwerkauslastung und vereinfachen die Verbindung verschiedener Geräte.

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Verbindungsfreundlich

Überbrückung großer Distanzen, einfacher Systemzugriff und Nachrüstung von Altgeräten über Bluetooth, Ethernet, PROFINET, CAN und CAN FD.

LIN2CAN

LIN-CAN-Gateway

Dieses Produkt wird nicht für Neuentwicklungen empfohlen. Für neue Entwicklungen empfehlen wir Ihnen eines der folgenden Produkte: FRC-EP 1x0 Serie,CAN-IB Serie mit LIN, USB-to-CAN automotive oder USB-to-CAN FD automotive.

Das LIN-CAN-Gateway ist ein universelles Gerät zur Analyse von LIN-Netzwerken (Local Interconnect Network) über den CAN-Bus sowie zur Emulation von LIN-Slave oder -Master Modulen. Desweiteren kann das Gerät als LIN-PC-Interface für eine PC-seitige Konfigurations- und Monitoringsoftware oder zur PC gestützten LIN-Geräte Entwicklung eingesetzt werden.

Downloads

LIN2CAN-Konfigurationstools         LIN2CAN-API Handbuch Deutsch

Gateway - LIN 2 CAN

Betriebsarten

Das LIN-CAN-Gateway unterstützt vier Betriebsarten:

  • LIN-CAN-Gateway als LIN-Master oder -Slave
  • LIN-Slave-Emulation
  • LIN-Master-Slave-Emulation
  • LIN-PC-Interface

Die verschiedenen Betriebsarten werden über den PC konfiguriert. Die Konfigurationswerte werden im Gerät nichtflüchtig gespeichert.

LIN-CAN-Gateway
Die Betriebsart LIN-CAN-Gateway ermöglicht die transparente Übertragung von LIN-Nachrichten in ein CAN-Netzwerk. Das Gerät arbeitet hierbei wahlweise als LIN-Master oder -Slave. Empfangene LIN-Nachrichten werden an CAN weitergereicht wobei die LIN-Identifier in CAN-Identifier übersetzt werden. Die Daten der Nachrichten werden über das CAN-Objekt weitergereicht. Das Gerät stellt zudem eine Sendefunktion auf LIN über CAN bereit. Hierbei werden CAN-Identifier in LIN-Identifier übersetzt und bei Abfrage durch den LIN-Master einmalig im LIN-Netzwerk übertragen. Die Daten des CAN-Objektes werden in einen Puffer hinterlegt und dann als LIN-Daten versendet. Für die Übersetzung der Nachrichten stehen über den PC konfigurierbare Übersetzungstabellen zur Verfügung, die auf dem Gerät gespeichert werden.

LIN-Slave-Emulation
Die Betriebsart LIN-Slave stellt eine stand-alone LIN-Slave-Emulation zur Verfügung. Das Gerät verfügt über eine konfigurierbare Sendetabelle. Beim Empfang eines LIN-Master-Aufrufs werden die hinterlegten Daten versendet. Die Tabelle ist über den PC konfigurierbar und wird im Flash des Gerätes gespeichert.

LIN-Master-Slave
Als LIN-Master-Slave arbeitet das Gerät als stand-alone LIN-Busarbiter mit LIN-Slavefunktion. Hierbei steht eine konfigurierbare Scheduleliste zur Verfügung, die zyklisch abgearbeitet wird. Neben der Busarbiterfunktion steht in dieser Betriebsart auch eine Sendefunktion über eine konfigurierbare Sendeliste zur Verfügung.

LIN-PC-Interface
Neben den stand-alone Betriebsarten kann das LIN-CAN-Gateway über die serielle Schnittstelle als PC-Interface betrieben werden. Hierbei kann das Gerät als LIN-Slave betrieben werden, wobei die empfangenen LIN-Objekte auf dem PC für z. B. Monitoring zur Verfügung stehen. Die Sendetabelle kann interaktiv geändert werden. Darüber hinaus steht auch die LIN-Masterfunktion zur Verfügung, wobei PC-seitig die Busarbiterfunktion angestoßen werden kann. Mit diesen Funktionen ist eine PC gestützte Simulation von LIN-Slave oder -Mastergeräten möglich.


Alle Betriebsarten lassen sich über den PC konfigurieren. Die Konfiguration wird im Flash-Speicher abgelegt und kann über den PC ausgelesen werden.

Lieferumfang

  • LIN2CAN
  • Konfigurationssoftware für Windows 2000/XP/Vista/Windows7
  • Bedienungsanleitung
  • Konfigurationskabel
  • Stromversorgungskabel

Technische Daten

Mikrocontroller Fujitsu MB90F543
Interfaces 1x CAN ISO 11898-2 High-Speed, 1x CAN ISO 11898-3 Low-Speed, 1x LIN, 1x RS232
Speicherausbau 128 kByte Flash, 516 kByte RAM
Extras (nur Automotive) Konfigurierbarer Sleep-Mode mit Wakeup über CAN, LIN oder RS232
Spannungsversorgung Automotive: 7 V ... 16 V DC, 1,5 W, Industrial: 10 V ... 32 V DC, 1,5 W
Temperaturbereich -20 ºC ... +70 ºC
Zertifikation CE
Gehäuse Stabiles Metallgehäuse ca. 100 x 85 x 32 mm

Bestellnummern

1.01.0130.00000
LIN2CAN - Automotive
1.01.0130.91000
LIN2CAN - Industrial

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Erfahren Sie mehr über Bridges und Gateways und sehen Sie, wie sie funktionieren.
Klicken Sie hier, um Anwendungsbeispiele zu sehen...

CAN-Bridges und CAN-Gateways sind Infrastrukturkomponenten mit denen sich komplexe Netzwerkstrukturen realisieren lassen.

CAN-Bridges können CAN-Netzwerke unterschiedlicher Bitrate oder Protokolle miteinander verbinden. Sie basieren auf dem Store-(Modify)-Forward-Prinzip, bei dem CAN-Nachrichten von einem Teilnetzwerk empfangen und dann im anderen Teilnetzwerk gesendet werden. Hierbei können auch Umsetz- und Filterregeln zum Einsatz kommen, wodurch z. B. eine Protokollanpassung zwischen den Teilnetzwerken durchgeführt werden kann. Im Vergleich zum CAN-Repeater ermöglicht die CANbridge die Vergrößerung der maximalen Netzwerkausdehnung, da die Teilsysteme in Bezug auf die Busarbitrierung vollkommen autark arbeiten. Durch Bridges verbundene CAN-Teilnetzwerke sind in Ihrem Echtzeitverhalten voneinander unabhängig und als eigenständige Netzwerke zu betrachten.

Die Bridgefunktion kann hierbei auch mit Hilfe anderer Übertragungssysteme ausgeführt sein, so ist z. B. die CAN-Ethernet-CAN-Bridge über zwei CAN-Ethernet-Gateways realisiert, welche die Verbindung weit entfernter CAN-Netzwerke ermöglichen.

In Erweiterung zu CAN-Bridges ermöglichen CAN-Gateways den Zugang zu CAN-Netzwerken über andere Kommunikationssysteme. Die Protokolle der angeschlossenen Bussysteme werden hierbei im jeweils anderen Kommunikationsmodell abgebildet.


Anwendungsbeispiele:

CAN-Bridge
Durch Einsatz der CANbridge kann, z.B. in einem Gebäude, jedes Stockwerk als eigenständiges Sub-Netz ausgelegt werden, die maximale Systemausdehnung wird hierdurch erhöht.


CAN Bridge Application Sample

CAN-Gateway
Das CAN@net II/Generic erlaubt die Kopplung von Segmenten über große Entfernungen, z.B. die Verbindung des Maschinenraums mit der Leitzentrale des Schiffs.


CAN Gateway Application Sample

Vergleich der Bridge-/Gateway-Funktionalität
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  • CANbridge NT420
  • CAN@net NT420
  • FRC-EP170/190
CANbridge NT420 CAN@net NT420
FRC-EP170/190
Leistungsstarke Gateway-/Logger-Lösung aus unserem Automotive-Portfolio
CAN-/CAN-FD-Kanäle (max) 4 4 8
Digitale EAs / Analoge Eingänge 0 0 4 / 4
Frame-/Signal-basierte Konfiguration / - / - / (DBC, LDF, Fibex, ARXML )
Signal-Visualisierung/
Web-Browser
- - Web-Browser / OPC UA / APP
Filter
Datenlogger - - (SD-Card, USB, PC)
Programmierung (C-User-Code) - - mit Eclipse IDE und Debugger
Matlab / Simulink / RBS - -
Weitere Interfaces / Protokolle - ETH, MQTT USB, ETH, WLAN, FlexRay, LIN, K-Line, Bluetooth, EtherCAT, OPC UA, FDX, XCP

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