Repeater

für CAN, CAN-FD und
CAN-basierte, höhere Protokolle



CAN-/CAN-FD-Repeater werden für die physikalische Kopplung zweier oder mehrerer Segmente eines CAN-/CAN-FD-Bussystems eingesetzt. Sie ermöglichen die Realisierung von Baum- oder Sterntopologien sowie den Einsatz langer Stichleitungen. Darüber hinaus können durch die galvanische Trennung der Repeater Netzwerksegmente elektrisch entkoppelt werden. 


Repeater für CAN- und CAN-FD
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Höhere Systemzuverlässigkeit

CAN- und CAN-FD-Repeater erhöhen Ihre Systemzuverlässigkeit, ohne das Echtzeitverhalten zu beeinflussen.

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Für raue Umgebungen

Ixxat-Repeater entkoppeln CAN- oder CAN-FD-Segmente galvanisch bis 4 kV und sind auch als Varianten mit Lichtwellenleiter erhältlich.

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Kosten sparen

Eine einfachere Vernetzung und Reduzierung der Kabel senkt die Kosten Ihres Systems.

CAN-CR110/FO

CAN-/CAN-FD-Repeater mit Schraubverbinder
und Glasfaser-Anschluss

Der CAN-CR110/FO wird zur galvanischen Trennung von zwei Segmenten eines CAN-/CAN-FD-Netzwerkes eingesetzt. Als besondere Eigenschaft trennt der Repeater ein defektes Segment vom restlichen Netzwerk, so dass das verbleibende Netzwerk weiter arbeiten kann. Nach Behebung der Störung wird das Segment automatisch wieder an das Netzwerk angeschaltet. Die galvanische Trennung ist sowohl für die CAN-Segmente als auch für die Versorgungsspannung ausgeführt.

1.01.0210.11020, 1.01.0210.11220

CAN-CR110-FO CAN-FD-Repeater

Features und Highlights

  • Glasfaser-Leitung ermöglicht die Signalübertagung in Umgebungen mit hohen EMV-Einwirkungen
  • CAN- und CAN-FD-Schnittstellen in einem Gerät
  • Kosteneinsparung durch einfachere Verdrahtung
  • Höhere Systemzuverlässigkeit
  • Sehr geringer Einfluss auf das Echtzeitverhalten des Systems

Lieferumfang

  • CAN-CR110/FO
  • Handbuch

Technische Daten

Anzeigen Sendevorgang / Defektes Segment (zwei Duo-LEDs,
eine pro Segment), Power (eine LED)
CAN-Businterface ISO 11898-2 mit CAN-Drossel. Zwei Schraubverbinder-Anschlüsse.
Variante mit und ohne integrierten Abschlusswiderständen verfügbar.
CAN-Baudrate Bis zu 1 Mbit/s
CAN-FD-Businterface ISO CAN-FD und nonISO CAN-FD
CAN-FD-Bitraten 500 kbit/s (Arbitrierungsbitrate) und bis 4 Mbit/s (Flexible-Data-Rate)
Durchlaufverzögerung ca. 300 ns (entspricht ca. 60 Meter Buslänge) vom
Kupferanschluss eines FO-Repeaters über LWL zum
Kupferanschluss eines zweiten FO-Repeaters (ohne
Verzögerungszeit der LWL-Leitung; ca. 5 ns/m)
FO-Transmitter Broadcom HFBR 1404Z, 820 nm
FO-Receiver Broadcom HFBR 2402Z, 820 nm
FO-Leitung  F-SMA-Anschluss; Multimode-Glasfaserkabel (nur Glas); Empfohlen: 50/125 µm,
62,5/125 µm, auch kompatibel mit: 100/140 µm, 200 µm
(maximale Leitungslänge beachten)
Max. Leitungslänge zwischen den Repeatern 50/125 µm: 1500 m, 62,5/125 µm: 2000 m
Stromversorgung 9-36 V DC, typ. 70 mA, max. 100 mA, über Schraubklemmen
Galvanische Entkopplung 1 kV DC/1 Sek, 500 V AC/1 Min; CAN 1 und CAN 2 und
Spannungsversorgung sind galvanisch voneinander getrennt.
Zertifizierung CE, FCC
Temperaturbereich  -20 ºC ... +70 ºC
Gehäuse, Maße Kunststoff-Hutschienengehäuse, 22,5 x 105 x 120 mm

Bestellnummern

1.01.0210.11020 CAN-CR110/FO, mit Abschlusswiderstand
1.01.0210.11220 CAN-CR110/FO, ohne Abschlusswiderstand

Erfahren Sie mehr über die Repeater und deren Funktionsweise
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Die durch den Repeater verbundenen CAN-/CAN-FD-Systeme sind eigenständige elektrische Segmente, welche signaltechnisch optimal abgeschlossen werden können. Hierdurch sind Topologien realisierbar, die mit einer reinen Leitungsausführung des Busses wegen elektrischer Reflexionen nicht möglich sind. Die Aufteilung eines CAN-/CAN-FD-Systems in mehrere mittels CAN-/CAN-FD-Repeater verbundene Teilsysteme erlaubt ferner die Erhöhung der durch die Transceiver-Ausgangsleistungen bedingten maximalen Anzahl an Busteilnehmern. Durch den Einsatz von Repeatern und Sternkopplern wird das Echtzeitverhalten eines Systems nicht beeinflusst, da es hinsichtlich des Übertragungsverhaltens einem Netzwerk entspricht, das nur aus Leitungen besteht. Signaltechnisch entspricht der Repeater einer Leitung mit entsprechender Verzögerungszeit. Er kann somit nicht zur Verlängerung eines CAN-/CAN-FD-Systems eingesetzt werden. Die Systemausdehnung kann jedoch indirekt erweitert weden, wie in den folgenden Beispielen gezeigt wird.

Herkömmliche Bustruktur
Die Signaltechnische Distanz zwischen den beiden am weitesten entfernten Knoten (1/6) ist 220 Meter
       

Conventional bus structure

Erweiterte Bustruktur mit Stichleitung
Die Signaltechnische Distanz zwischen den beiden am weitesten entfernten Knoten (1/4 oder 4/6) ist 150 Meter
       

Extended structure with drop line

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