LIN

Produkte und Dienstleistungen für die Local Interconnect Network basierte Entwicklung und den Test.


HMS Produkte und Dienstleistungen ermöglichen...

  • die Anbindung Ihres PCs an LIN, für die PC-basierte Steuerung, Konfiguration und Analyse
  • die Kopplung von LIN und CAN Systemen

LIN-Technologieeinführung
Produkte und Dienstleistungen für LIN
LIN Gateway
 

Einfache Anbindung Ihrer LIN Geräte

Das LIN2CAN ist ein leistungsstarkes Gateway mit verschiedensten Betriebsarten: 

  • LIN/CAN Gateway als LIN Master oder LIN Slave
  • LIN Slave Emulation
  • LIN Master/Slave Emulation
  • LIN PC Interface

LIN2CAN Gateway

 
LIN PC Interface
 

Verbinden Sie Ihren PC mit LIN

Ixxat PC CAN Interfaces ermöglichen die einfache Anbindung von PC-Anwendungen an LIN-Systeme.

  • Verfügbar in verschiedenen Formfaktoren und für eine Vielzahl von unterschiedlichen PC-Schnittstellenstandards
  • Für Analyse, Test und Steuerung

Ixxat PC Interfaces

 
CAN Tools
 

Analyse und Konfiguration

Wir bieten eine breite Palette an Tools für die Entwicklung, die Inbetriebnahme und die Fehlersuche an.

  • canAnalyser – einfache Analyse, Übertragung und Aufzeichnung von LIN, CAN und CAN FD Nachrichten und Signalen

canAnalyser für CAN, CAN FD und LIN

LIN-Technologieeinführung

Local Interconnect Network

 

LIN (Local Interconnect Network) ist ein preisgünstiges serielles Kommunikationssystem, das speziell für die Vernetzung von einfachen elektronischen Baugruppen im Automobil entwickelt wurde. Hierbei wird LIN vor allem in Bereichen eingesetzt wo einfache Sensoren und Aktoren zu vernetzen sind, die Leistungsfähigkeit von CAN (Controller Area Network) jedoch nicht benötigt wird.
Im Allgemeinen werden die mit LIN vernetzten Sub-Systeme (z. B. Türen, Sitze, Lenkrad) an übergeordnete CAN-basierende Netzwerke (Body, Chassis) angeschlossen. Hierdurch ergibt sich ein einfacher Zugang für CAN-basierende Diagnose- und Servicetools. Durch den Einsatz von LIN wird die große Vielfalt von low-end Kommunikationsprotokollen reduziert, wodurch Entwicklungs-, Produktions- und Servicekosten gesenkt werden.


Die Technik

LIN ist ein serielles Single-Wire Kommunikationsprotokoll, basierend auf dem standard SCI-Interface (UART). Der Zugriff auf den LIN-Bus wird durch einen Master gesteuert, wodurch eine maximale Latenzzeit garantiert werden kann.
Ein besonderes Merkmal von LIN ist die Synchronisation der Slave-Geräte über den Bus, wodurch die Realisierung von preisgünstigen Knoten mit einfachen Schwingkreisen ermöglicht wird. Die Datenübertragung erfolgt mittels einer 12 V Single-Wire Leitung mit einer maximalen Übertragungsrate von 20 kBit/s.
Ein typisches LIN-System hat bis zu 16 Teilnehmer, bedingt durch die geringe Anzahl an Identifiern (64) sowie die relativ niedrige Bitrate. Die Taktsynchronisation, die einfache UART-Kommunikation sowie das Single-Wire-Medium bestimmen maßgeblich die geringen Kosten eines LIN-Systems.


LIN Nachrichtenformat

 

Die Übertragung eines LIN-Telegramms beginnt mit einem vom Master gesendeten 13 Bit langen dominanten Pegel (Sync Break), welcher zur Erkennung des Rahmenanfangs verwendet wird. Im Anschluss sendet der Master ein Sync Field (wechselnde 1-0 Folgen), dieses kann von den Slave-Knoten zur Taktsynchronisation verwendet werden.
Nach dem Sync Field wird vom Master der Identifier gesendet. Dieser besteht aus einer 6 Bit langen Nachrichten-ID und einer 2 Bit langen Parity-Information. Die Nachrichten-ID enthält neben der ID eine optionale Nachrichtenlängen-Information (2, 4 oder 8 Datenbytes). Der Slave, welcher über die Nachrichten-ID angesprochen wird, versendet nun seine Datenbytes (1-8 Datenbytes) gefolgt von einer Checksumme. Hierbei wird nach classic checksum (nach Protokollversion 1.3) und enhanced checksum (nach Protokollversion 2.0) unterschieden.


LIN Nachrichten-Frame
LIN Telegramm



Event-Triggered Frame

 

Mit der LIN-Spezifikation 2.0 wird zum Standard-Frame (unconditional frame) ein ereignisgetriggerter Frame spezifiziert. Hierfür werden im Netzwerk ein oder mehrere Frame-IDs als Event-Triggered definiert. Wird dieser Frame vom Master angefordert, dann schaltet derjenige Slave Daten auf bei dem das Ereignis aufgetreten ist. Im ersten Datenbyte des Frames ist hierbei der Frame-ID eines weiteren, dieser Information zugeordneten, Standard-Frames angegeben. Sollte es bei Event-Triggered-Frames zu Kollisionen kommen oder sollte ein solcher Frame nicht erkannt werden, dann werden die Informationen über Standard-Frames zu einem späteren Zeitpunkt einzeln übertragen.